Fiche Film
Cinéma/TV
LONG Métrage | 1981
Jom
Ababacar Samb Makharam
Titre anglais : Jom (Story of a people)
Pays concerné : Sénégal
Réalisateur(s) : Ababacar Samb Makharam
Avec : Isseu Niang, Ababacar Samb Makharam, Peter Chappell, Makhourédia Guéye, Omar Seck, Lamine Bunda Konté, Babacar Sine, Maguette Salla, Abou Camara, Jules Diagne
Durée : 76
Type : fiction

Français

Khaly le griot, incarnation de la mémoire africaine, traverse les époques pour témoigner de la résistance à l’oppression : celle qui oppose le colonisateur au peuple asservi, le maître au domestique, le patron d’usine aux ouvriers.

Un film de Ababacar Samb Makharam

Sénégal / Allemagne, 1981, Fiction, 1h16

avec Oumar Seck, Oumar Guèye, Amadou Lamine Camara, Abou Camara, Zator Sarr, Fatou Samb Fall, Ndéye Ami Fall, Dumi Sène, Charly, Makhourédia Guèye, Isseu Niang

Jom est un mot wolof qui n’a pas d’équivalent en français ni en anglais. Le Jom, c’est la dignité, le courage, le respect… c’est l’origine de toutes les vertus. Une certaine beauté du geste. La fidélité à l’engagement. Le respect d’autrui et de soi-même. Le Jom conditionne la vie et le comportement de milliers d’hommes en Afrique de l’Ouest. Pour eux, c’est lui qui fait l’homme et non sa naissance ou sa richesse. Le Jom nous protège de l’absurdité de la vie. Il nous interdit de mentir, d’avoir peur. Il nous éloigne des humiliations, des offenses… Le Jom est au-delà du bien et du mal. (Ababacar Samb Makharam) Ababacar Samb a filmé en 35mm panoramique, sur écran large, avec des couleurs qui ont peu à voir avec les nôtres. Il déploie les tons et rapports de couleur, de lumière, avec une infinie douceur, à l’image d’un récit qui esquisse, flâne, sans jamais vouloir prouver quoi que ce soit. Malgré l’abus du terme aujourd’hui, son utilisation pour des causes douteuses, c’est de morale, la morale indispensable à une Afrique digne de ses origines, ennemie des slogans et de la démagogie, que le cinéaste se fait le héraut.
L. Marco

Thèmes :
Chômage Développement Education Famille Histoire Homme Mariage Pauvreté Temps Tradition Travail Ville

Titre original : Jom
Titre allemand : Jom oder die Geschichte eines Volkes
Titre français : Jom ou l’histoire d’un peuple
Autres titres : Jom or the Story of the People

Réalisateur
Ababacar Samb Makharam

Scénario
Babacar Sine, Ababacar Samb Makharam

Image
Peter Chappell

Son
Maguette Salla, Jules Diagne

Montage
Alix Regis

Musique
Lamine Konté

Production
Baobab Films
ZDF

ACTEURS / ACTRICES
Oumar Seck : Prince Diéry
Oumar Guèye : Khaly, the Griot
Amadou Lamine Camara : Madjeumbe
Abou Camara : le Syndicaliste
Zator Sarr : Monsieur Diop, le patron
Fatou Samb Fall : Madame Diop
Ndéye Ami Fall…..
Dumi Sène : Koura Thiaw
Charly…..
Makhourédia Guèye…..
Isseu Niang…..


1984 | Berlinale – Festival International du Film de Berlin, Allemagne
* Sélection – Forum
www.arsenal-berlin.de/nc/berlinale-forum/archiv/katalogblaetter/action/open-download/download/jom.html.

1982 | Festival de Cinéma de Cannes, France
* Sélection – 21e Semaine de la critique (Critics Week)
http://archives.semainedelacritique.com/films/1982/1982_selection.php

English

Khaly the griot, symbol of the African memory, travels through time and Senegal’s collective memory to capture situations linked only by their common concern with the concepts of honour and dignity.

A film by Ababacar Samb Makharam

Senegal/Germany, 1981, Fiction, 1h16

starring Oumar Seck, Oumar Guèye, Amadou Lamine Camara, Abou Camara, Zator Sarr, Fatou Samb Fall, Ndéye Ami Fall, Dumi Sène, Charly, Makhourédia Guèye, Isseu Niang

« Jom is a Wolof word which has no equivalent in English or French. Jom means courage, dignity, respect… It is the origin of all virtues. »
said Senegalese filmmaker Ababacar Samb.



Director
Ababacar Samb Makharam

Screenplay
Babacar Sine, Ababacar Samb Makharam

DoP
Peter Chappell

Sound
Maguette Salla, Jules Diagne

Editor
Alix Regis

Music
Lamine Konté

Production
Baobab Films

CAST
Oumar Seck: Prince Diéry
Oumar Guèye: Khaly, the Griot
Amadou Lamine Camara,
Abou Camara,
Zator Sarr: Mister Diop, the boss
Fatou Samb Fall,
Ndéye Ami Fall,
Dumi Sène, Charly,
Makhourédia Guèye,
Isseu Niang

1984 | Berlin International Film Festival
* Selection – Forum
www.arsenal-berlin.de/nc/berlinale-forum/archiv/katalogblaetter/action/open-download/download/jom.html.

1982 | Cannes Film Festival, France
* Selection – 21e Semaine de la critique (Critics Week)
http://archives.semainedelacritique.com/EN/films/1982/1982_selection.php

_______________

DE
Jörn – das ist ein Begriff aus der Sprache der Woloff, wofür es
keine korrekte Übersetzung gibt. Der Jörn – das ist die Würde, der
Mut, der Respekt…. Er ist die Grundlage aller Tugenden. Der Jörn
beeinflußt das Leben Tausender Westafrikaner bis in die heutige Zeit. Für sie zählt alle in der Mensch – nicht sein Herkommen oder sein Besitz.
Der Griot ist in der afrikanischen Gesellschaft der Hüter der Geschichte und der Bewahrer der traditionellen Werte. Sein Wissen
macht ihn zu einem nie versiegenden Quell für Maler, Autoren, Historiker, Filmemacher, Archive, Sänger und Musikanten. In alter Zeit war er der Steuereinnehmer und der Berater seines Königs oder Häuptlings. Bei Kriegen war er stets in der vordersten Kampflinie
an der Seite des Heerführers zu finden.
Der Film entwickelt in drei Zeitabschnitten einen Bilderbogen zur Geschichte eines afrikanischen Staates, einer ehemaligen europäischen Kolonie – ein Lehrstück nicht nur für Afrikaner, auch eines für die ehemaligen Kolonial herren.

Senegal/BRD, 1981, Spielfilm, 80 Min, Farbe, 35mm, 1:1.33

1980
In einer großen F a b r i k kommt es zu einem Streik, der sich s p e z i e l l gegen den General direktor M. Diop r i c h t e t. Unter den Streikenden s i n d auch Freunde Khalys, des Griot. Die Streikenden sind jedoch uneins und z e r s p l i t t e r n s i c h : Die e r s t e Gruppe v e r l a n g t Gehaltserhöhungen und darüber hinaus d i e W i e d e r e i n s t e l l u n g verschiedener
b e r e i t s gekündigter Arbeiter. Ihr Anführer ist Madjeumbe.
Die zweite Gruppe ist eher zu Vergleichen mit der Unternehmensleitung bereit. Ihr Anführer ist Mdougoutte. Dieser nimmt schließlich die Vorschläge des Arbeitgebers an’ and. iemüht sich um eine Einigung zwischen den beiden Streikgruppen. Das gelingt. Beim darauffolgenden Festmahl nimmt Khaly seine afrikanische Gitarre und singt und spielt und zitiert.

1900
Diéri Dior Ndella Fall, ein junger Aristokrat, vergißt niemals, daß er der Nachfolger des von den. Kolonialherren abgesetzten Königs Samba Yaya Fall ist, der in Saint-Louis-du Sénégal nach seiner Absetzung Selbstmord beging. Eines Tages lernt er bei einer Zusammenkunft einen Repräsentanten der Kolonialmacht, den Kommandanten Chautemps, kennen. Er wird von diesem zu einer Unterredung bestellt; er empfindet dies als eine Provokation. Er folgt dieser « Einladung », begleitet von einigen Griots – unter ihnen auch Khaly – und drei tapferen Kriegern. Das 3üro des Kommandanten jedoch betritter allein und findet diesen mit zwei Gardisten vor. Diéri provoziert den Kommandanten und wird überwältigt und gefesselt. Die überraschende Intervention des Kriegers Sarithié rettet die Situation für Diéri. Die beiden töten Chautemps und die beiden Gardisten.

Die Bevölkerung billigt diese Handlungsweise stillschweigend. Dieser politische Mord jedoch ist für den Gouverneur ein gefährlicher Präzedenzfall, der eigentlich strengstens zu bestrafen wäre. Aus taktischen Gründen sieht er davon ab und verbündet sich mit Canar Fall, einem Dierigleichgestellten Prinzen. Er soll den Rebellen lebend an den Gouverneur ausliefern.
Zwischen ihren K r i e g e r n und den beiden Prinzen kommt es zu einem Kampf. Die meisten der Krieger Diéris fallen – er überlebt. Eingedenk seines Jörn siehter keine andere Lösung als den Selbstmord…

1935 – 1945
Schon seit Jahren dauert die Trockenheit im Lande an.
Saint-Louis-du-Senegal, die alte und schöne Stadt, gehört zu den
bevorzugten Plätzen des Landes. Hier hat s i c h im Laufe der Zeit
eine Elite etabliert, eine Bourgeoisie aus 3eamten und Händlern.
Bei ihnen verdingen sich die Walo-Walo-Hirten und Landarbeiter –
in den Haushalten.
Junge Bäuerinnen, von der Dürre aus den Dörfern vertrieben, flanieren durch die Straßen der Stadt, begleitet von Khaly, dem Zeitlosen.
Sie alle arbeiten i n den reichen Häusern der Stadt.
Mme. Salli, eine der führenden Damen der Stadt, lädt in ihr Haus ein
Anlaß dazu ist das Gastspiel von Koura Thiaw, der gefeiertsten
Sängerin und Tänzerin im Lande, die auch bei ihr Quartier nimmt.
Koura Thiaw entstammt selbst den Walo-Walo, und so entgeht ihr keineswegs, wie sehr die »jungen Bäuerinnen ausgenutzt werden. Zwischen ihr und den jungen.Mädchen entsteht eine herzliche Freundschaft.
Der große Tag naht heran; Koura Thiaw gibt ihre Vorstellung auf der Grande Place_ Unter den Zuschauern ist auch Khaly.
Koura Thiaw beginnt mit einem Tanz und singt das Lied der Walo-
Walo – Protest formiert sich.

1980
Khaly holt den Zuschauer in die heutige Situation zurück. Weitere Streikdiskussionen haben inzwischen mit M. Diop stattgefunden. Dar über hinaus ist Khaly in eine eheliche Szene im Hause Diop hineingeraten.
M. Diop hat nun auch Probleme innerhalb seiner Firmengruppe, der die Streiksituation überhaupt nicht gefallen hat. Es ist bereits die Rede davon, ihn auszuwechseln. Er versucht, in größter Panik die Situation für sich zu retten und schreckt selbst vor Bestechungen innerhalb der Familie Madjeumbe nicht zurück – damitaller dings hat er keinen. Erfolg.
Nun versucht M. Diop es bei der Familie Mdougoutte, deren Gruppe
schließlich auf d i e erneuten Vorschläge « eingeht und die Arbeit wieder aufnimmt.. M. Diop spielt jetzt beide Parteien gegeneinander aus. Er scheint gesiegt zu haben.
Khaly ist wie immer der objektive Zuschauer.
Mdougoutte wird von seinen beiden Frauen verlassen, die es nicht ertragen können, daß er sich hat kaufen lassen. Er hat seinen Jom verloren.
Madjeumbe und seine Kameraden organisieren einen Protestmarsch durch die Straßen der Stadt, wo sie auf die beiden Frauen treffen, die sich ihnen anschließen.
Und Khaly singt ihre Lieder…

Regie: Ababacar Samb Makharam.
Buch: Ababacar Samb Makharam, Babacar Sine.
Kamera: Peter Chappel, Orlando Lopez.
Ton: Jules Diagne, Maguette Salla.
Schnitt : Alexis Regis.
Musik: Lamine Konte.
Redaktion: Eckart Stein, Annegret Even.

D a r s t e l l e r : Oumar Seck, Oumar Gueye, Amado Lamine Camara, Abou Camara, Zator Sarr, Fatou Samb F a l l.

Format: 35mm, Farbe, 1:1.33. Länge: 80 Min.
Ausstrahlung: 8.10.1981

Produktion: Baobab Films/ZDF

Source/Quelle:
www.arsenal-berlin.de/nc/berlinale-forum/archiv/katalogblaetter/action/open-download/download/jom.html.


_________

PT



O Jom é a origem de todas as virtudes, a dignidade, a coragem, uma certa beleza do gesto, a fidelidade do compromisso, o respeito pelo outro e por si mesmo. Klaly, o feiticeiro africano, encarnação da memória africana, atravessa as épocas para ser uma testemunha da resistência à opressão: a que opõe o colonizador ao povo escravizado, o senhor ao criado, o patrão aos operários.

De Ababacar Makharam.

França / Senegal, 1981, Vários em cores, 76′.

Com Oumar Seck, Oumar Gueye, Amadou Lamine Camara, Abou Camara, Zator Sarr, Fatou Samb Fall, Ndeye Ami Fall.

DVD
Legendas em Português do Brasil, Inglês (Estados Unidos), Espanhol, Francês
Coletânea: Clássicos Africanos Restaurados
Contém os filmes: E Não Havia Mais Neve… (1965), Jom ou a História de um Povo (1981)
Este filme requer a autorização do distribuidor para cada solicitação de locação.
www.cinefrance.com.br/acervo/colecoes/classicos-africanos-restaurados/jom-ou-a-historia-de-um-povo-1981

Português

2stvsenegal